Das Affiliate-Prinzip – Für Neulinge
Unter Affiliatemarketing versteht man eine erfolgsbasierte Vergütung, die du erhälst, wenn du Besucher über deine Trafficquellen (eigene Website, Blog, Videopodcast, Twitter usw.) dazu bringst, die beworbenen Webseiten (sogenannte Landdingpages – kurz LP) zu besuchen und auf diesen „Aktionen“ auszuführen.
Die Merchants (die Unternehmen, die Werbung “schalten” lassen wollen) vereinbaren so verschiedenste Vergütungsmethoden (Provisionen) mit einer Vermittlerpartei (Affiliate-System-Betreibern). Der Betreiber stellt den Mittelsmann zwischen Merchant und Publisher dar, da diese eine einheitliche Plattform für eine Vielzahl von Affiliateprogrammen anbieten können und so den administrativen Aufwand für den Merchant verringern.
So ist die Plattform für die Bereitstellung und den Betrieb des Portals zuständig, hat den fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten und ist für die Vermarktung des Portals zuständig.

Die Publisher, also Leute wie du und ich, die Werbung, also Banner, Textlinks oder sonstige Anzeigen unseren Besuchern anbieten wollen respektive diese gezielt LP der Affiliateprogramme leiten wollen, müssen sich so einfach einmal bei der Plattform anmelden. Sollte die Bewerbung angenommen werden, was von verschiedenen Faktoren abhängt, könnt ihr euch schnell und einfach mit einem Klick für jede spezifische Kampagne bewerben. Doch zur erfolgreichen Anmeldung bei einem der drei großen deutschen Plattformbetreiber werde ich in einem späteren Artikel kommen.
Vergütet werden unterschiedlichste Aktionen:
• Pay per Click
• Pay per Lead
• Pay per Sale
• Pay per View
• Pay per SignUp
Pay per Sale werden meist prozentual vom Umsatz des Kunden vergütet, die Prozentsätze variieren hier, bewegen sich aber meist zwischen 3 und 25%. Sollte der Besucher also über eine von euch auf StudiVZ oder MeinVZ geschaltete Anzeige auf beispielsweise Amazon.de gelangen und da ein DVD für runde 10€ bestellen, bekommst du von Amazon von diesen Betrag 5%, was 50 Cent entspricht. Du musst also KEIN theoretischer Mathematiker sein, um zu sehen, dass die Rechnung für uns an dieser Stelle aufgeht, da ein einzelner Klick mit 25 Cent an die VZWerbefabrik zu Buche schlägt und wir 50 Cent bekommen, möge eine Milchmädchenrechnung 25 Cent Gewinn versprechen? Aber an dieser Stelle kommt die Conversionrate ins Spiel.
Im Falle von Pay per Lead wird uns ein fester einmaliger Betrag vergütet, der je nach finanziellem Aufwand für den Kunden (wenn ich von Kunde spreche, meine ich den Besucher, den wir über unseren Link auf die entsprechende Seite gelotst haben) varriert. So kann dies von 1€ für eine Anmeldung beim Gewinnspiel einer Krankenversicherung bis hin zu 240€ für den Abschluss eines Vodafon DSL Vertrages gehen. Üblicherweise steigen die Provisionen pro Lead mit steigender Anzahl an eben diesen in einem bestimmten Zeitraum.
Die VZWerbefabrik stellt nichts anderes dar, als unsere verlässlichste Trafficquelle, da wir hier für jeden einzelnen Klick bezahlen, der von einer Person getätigt wird, die auf unsere Anzeige klickt. Üblicherweise steigt der Preis, den wir pro Klick bezahlen müssen mit der Anzahl der Wettbewerber, dies ist aber der Werbefabrik nicht der Fall. Genau HIER liegt der zentrale Vorteil der Werbefabrik für uns – und gerade für Anfänger, da diese nicht untereinander konkurrieren sowie gegen die wirklichen Profis (“Super Affiliates”) ankommen müssen!
An dieser Stelle scheitern erfahrungsgemäß die meisten frischen Affiliates, da es einfach einem zu großen Grundbedarf an Wissen, Startkapital zum Testen und Know-how bedarf um die Einstiegshürde in die etablierten Netzwerke, wie Google AdWords o.ä. zu überschreiten. Sie scheitern einmal und geben für immer auf! Über diesen Punkt werdet Ihr noch in späteren Artikeln mehr zu hören bekommen, da er rudimentär von Bedeutung ist und den Schlüssel zum Erfolg darstellt!
Hast du etwas nicht verstanden, benötigst mehr Informationen oder möchtest, dass ich auch auf andere Aspekte eingehe, so lass es mich wissen!
So weit so gut,
Der Fabrikleiter

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